Kinderkrebshilfe


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Medizinische Fachausdrücke

Tumorarten

Neuroblastom = Tumor im Gewebe
Osteosarkom = Knochenkrebs
Glioblastom = Gehirntumor
Ponsgliom = Gehirntumor
Ewing Sarkom = Knochenkrebs
Rhabdomysarkom = Weichteiletumor
Non-Hodgking = Lymphdrüsenkrebs
Hepatoblastom = Lebertumor
Wilmstumor = Nierentumor
Nephroblastom = Nierentumor
Neurofibromatose = erkranktes Nervensystem
Fibrosarkom = Tumor am Bindegewebe
AML, ALL, B-ALL = versch. Arten von Leukämie (Blutkrebs)

Fachausdrücke

Biopsie

Minimalinvasive Gewebeentnahne zum Zweck der mikroskopischen Untersuchung

Chemotherapie
Hemmung von Infektionserregern oder Tumorzellen im Organismus durch Verwendung von chemischen Substanzen. Der Begriff steht meistens für die zytostatische Chemotherapie, das heißt die Bekämpfung von Tumorzellen durch Verwendung zellteilungshemmender Medikamente. (siehe auch Zyptostatika).

Drüse
Ein- oder mehrzellige Organe, die spezifische Wirkstoffe (Sekrete) bilden und diese nach außen (z.B. in die Mundhöhle) oder nach innen, direkt in die Blut- oder Lymphbahnen abgeben (Hormondrüsen).

Immunsystem
Das körpereigene Abwehrsystem gegen Krankheiten. Wesentliches Merkmal der Abwehrkräfte ist ihre Eigenschaft, Krankheitserreger oder fremde Substanzen zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu aktivieren.

Karzinom
Geschwulst, die aus Deckengewebe (Epithel) entsteht. Karzinome besitzen viele, hinsichtlich des Gewebeaufbaus und des Wachstums unterscheidbare Formen (z.B. Adenokarzinom = von Drüsen ausgehend, Plattenepithelkarzinom = von Plattenepithel-tragenden Schleimhäuten ausgehend).

Kernspintomographie/Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT)

Mit dem Röntgenverfahren können keine Weichteile abgebildet werden. Im MRT können nicht nur Knochen, auch Gewebe abgebildet werden, das für die Analyse wichtig und erforderlich ist. Hierbei ensteht nach derzeitigem Wissenstand keinerlei Strahlenbelastung.

Leukozyten
Weiße Blutkörperchen, deren Hauptaufgabe in der Abwehr von Krankheitserregern besteht.

Lumbalpunktion
Spezielle Gewebeentnahme im Bereich des Wirbelkanals (zwischen dem dritten und vierten oder vierten und fünften Lendenwirbel-Dornfortsatz) für die Entnahme von Flüssigkeit (Gehirnwasser, Liquor cerebralis) zur Untersuchung der Zellen und/oder zur Einträufelung (Installation) von Medikamenten in den Lumbalkanal.

Lymphknoten
Die Lymphknoten sind an zahlreichen Stellen des Körpers (Lymphknotenstationen) Filter für das Gewebewasser (Lymphe) einer Körperregion. die oft verwendete Bezeichnung „Lymphdrüsen“ ist falsch, da die Lymphknoten keinerlei Drüsenfunktion besitzen. Die Lymphknoten sind ein wichtiger Teil des Immunsystems.

Metastase
Krankheitsherd (Tochtergeschwulst), der durch die Streuung von Tumorzellen aus einem ursprünglichen Krankheitsherd entsteht. Fernmetastase: Metastase, die auf dem Blut- oder Lymphweg übertragen und fern des ursprünglichen Tumors angetroffen wird. Eine Metastasierung kann über den Blutweg (hämatogen) oder mit dem Lymphstrom (lymphogen) erfolgen. Hämatogene Metastasen sind mit Operation oder Strahlentherapie nur sehr selten zu bekämpfen, während bei lymphogenen Metastasen eine Operation, eine Chemotherapie und / oder eine Bestrahlung noch ausreichend wirksam sein kann.

Onkologie
Lehre von der Krebserkrankung

Pädiatrie
Kinderheilkunde

pädiatrisch-onkologisches Zentrum
Kinderklinik mit einer speziellen Abteilung für die Behandlung krebskranker Kinder.

Primärtumor
Die zuerst entstandene Geschwulst, von der Metastasen ausgehen können.

Remission
Das Nachlassen chronischer Krankheitszeichen; eine Remission ist aber nicht zwingend mit Heilung gleichzusetzen. Die klinische Terminologie unterscheidet darüber hinaus zwischen Voll- und Teilremission. Im ersten Fall sind sämtliche Krankheitszeichen verschwunden, Blutbild und Knochenmark wiesen normale Werte auf. Bei einer Teilremission sind diese Anzeichen lediglich verbessert.

Rezidiv
„Rückfall“ einer Krankheit, im engeren Sinne ihr Wiederauftreten nach einer erscheinungsfreien Periode.

Sarkom
Bösartiger Tumor, der Binde- und Stützgewebe befällt; näher bezeichnet nach seinem Ursprung, z.B. Rhabdomysarkom: bösartige Geschwulst der quergestreiften Muskulatur, Osteosarkom: bösartige Geschwulst des knochenbildenen Gewebes, Fibrosarkom: bösartige Geschwulst des Bindegewebes.

Thrombozyten
Blutplättchen, kleinste Form der Blutkörperchen; sie haben die Aufgabe, die Blutgerinnung aufrecht zu erhalten.

Transfusion
Intravenöse Übertragung von Blut oder Blutbestandteilen in den Organismus.

Tumor
Unkontrolliert wachsende Zellwucherungen, die im gesamten Körper auftreten können.

Tumorareal
Fläche, über die sich der Tumor ausgebreitet hat.

Tumormarker
Stoffe, deren Auftreten oder erhöhte Konzentration in Körperflüssigkeiten (besonders Blutserum) einen Zusammenhang mit dem Vorhandensein, der Menge und / oder dem Verlauf von bösartigen Tumoren aufweist. Sie sind jedoch nicht zwangsläufig vorhandnen und können in geringen Mengen auch bei Gesunden vorkommen. Deshalb eignen sie sich eher für Verlaufskontrollen als für die Diagnostik. Ein neuerlicher Markeranstieg nach erfolgreicher Therapie wird als Hinweis auf ein Rezidiv gewertet.

Typisierungsaktion
Aktion um Knochenmarkspender für Leukämiekranke zu finden.

Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
Diagnosemethode, bei der Ultraschallwellen durch die Haut in den Körper eingestrahlt werden, wo sie an Gewebs- und Organgrenzen zurückgeworfen werden. Die zurückgeworfenen Wellen werden von einem Empfänger aufgenommen und mit Hilfe eines Computers in Kurven oder Bilder verwandelt. Man kann mit dieser Methode die Aktionen beweglicher Organe (Herz oder Darm) verfolgen. Eine Strahlenbelastung tritt nicht auf, so dass die Untersuchung bei Bedarf wiederholt werden kann.

Zytostatika
Medikamente, die die Zellteilung verhindern und damit zum Beispiel ein Tumorwachstum hemmen können (siehe auch Chemotherapie).